Genealogie
Praktischer Nutzen
Methode
Die traditionelle Vorgehensweise von Personen, die etwas über ihre Vorfahren
herausfinden möchten, ist die Befragung von Eltern und Großeltern, da diese mit
großer Wahrscheinlichkeit schriftliche Aufzeichnungen besitzen und sich oft sehr
klar und genau an ihre Familie erinnern. Nach diesem ersten Schritt können
Bibliotheken aufgesucht und amtliche Archive eingesehen werden, um
dokumentarische Beweise aus den Aufzeichnungen von Stadt- und Dorf-
gemeinden und aus kirchlichen Registern zu erhalten. In letzteren werden
Ereignisse wie Hochzeiten, Taufen und Beerdigungen festgehalten.
Im Westen hat insbesondere die Tradition von kirchlichen Aufzeichnungen
die Stammbaumforschung sehr vereinfacht; dies ist einer der Gründe, warum
sich die Genealogie zu einem verbreiteten Hobby entwickelt hat.
In den dreißiger Jahren begann in der Genealogie ein Boom, der während
des 2. Weltkrieges noch weiter anschwoll und seinen Höhepunkt in den
siebziger Jahren erreichte, vor allem nach der Veröffentlichung des Romans
Wurzeln (Roots) von Alex Haley (1976), der auf wahren Begebenheiten
basiert und gezeigt hat, dass es trotz weniger existierender Aufzeichnungen
mit viel Arbeit und Glück möglich ist, die Geschichte der eigenen Familie
Stück für Stück zusammenzusetzen. Die genealogische Forschung ist eine
wichtige Disziplin für eine benachbarte Wissenschaft, die Historik.
"Genealogie", Microsoft(R) Encarta(R) 98 Enzyklopädie. (c) 1993-1997 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Einleitung
Diese konkrete Diffenition von Genealogie, oder sagen wir der Ahnenforschung,
ist für mich aber noch nicht so recht passend, denn man kommt automatisch nicht
an dem Thema der Geschichte der Städte und Gemeinden sowie der Geschichte
der Regionen vorbei, so dass es sich nicht nur um die reine Erforschung des
Stammbaumes dreht, also das Sammeln von Namen und Daten, sondern es geht
für mich auch um die konkrete Vorstellung des Lebens meiner Vorfahren. Damit
meine ich das Lebensgebiet, ihren Lebensstandard und alles was sonst noch so
zum Leben gehöhrt.
Da ich mich erst seit ca. 1999 intensiv um meinen "Stamm" kümmere, ist meine
Erfahrung auf diesem Gebiet noch nicht allzu groß. Dennnoch möchte ich etwas
aus der kurzen Zeit plaudern. Darum ist auch diese Seite entstanden.
Ich möchte hiermit auch andere bewegen, sich mit Ihrer Vergangenheit, also
ihren Vorfahren auseinanderzusetzen.
Die Genealogie ist ein Hobby, dem man schnell verfällt wenn man sich etwas für
Geschichte interessiert. Genauso ging es mir! Es wird zu einer gewissen "Sucht"
das Unbekannte zu erforschen. Sich in Zeiten zurückzuversetzen die man gar
nicht kennt und auch nicht nach heutigen Einstellungen und Gesichtspunkten
verstehen kann.
Der eigentliche Ursprung liegt bei mir in einem kleinen handgemachten
Stammbaum, den ich vor ca. 12 Jahren begonnen habe. Diesen habe ich
allerdings nie weitergeführt, da ich mich für andere Sachen interessiert habe
und wohl auch zu jung war mich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen.
Seit einiger Zeit ist dieses Interesse am eigenen Ursprung wieder größer
geworden, bis jetzt zu dieser "Sucht". Dieses Hobby kann aber auch den
Angehörigen auf den Geist gehen, so dass man versuchen sollte ein passendes
Mass zu finden.
Ein Großcousine von mir beschäftigt sich schon etwas länger intensiv mit
unseren Vorfahren, so dass ich schon vieles übernehmen konnte und wir nun
gemeinsam weitersuchen können.
Einen praktischen oder wirtschaftlichen Nutzen hat man von diesem Hobby nicht,
es sei denn man kann es dazu nutzen den reichen Onkel in Amerika zu finden.
Das Hobby oder die Aufgabe der Ahnenforschung ist vielmehr eine persönliche
Befriedigung der Suche nach dem Urstamm seiner Herkunft. Die Erforschung
einer großen Menge an Zufällen des Lebens. Damit meine ich, das dass
entstehen von Partnerschaften der beiden Geschlechter und die daraus result-
ierenden Nachfahren eine reine Zufallsbegegnung ist. Genauso die Unbekannte
Größe X der historischen Reise durch die ganze Welt, weil ja keiner vorher
weiß, ob er nicht vieleicht aus China stammt ( z.B.). Also das evtuelle durch-
streifen anderer Kulturen und Relegionen innerhalb der eigenen Ahnenlinie.
Die Methoden an die "Sucht" Genealogie heranzutreten sind in der heutigen
Zeit der schönen bunten Medien wohl recht vielfältig.
Eine große Hilfe, Grundlagen für meine Forschung zu schaffen ist das WWW.
Über das Internet ist es möglich in der ganzen Welt Kontakte zu schliessen und
Informationen zugänglich zu machen.
Darum möchte ich auch auf diesen Seiten immer wieder neue Adressen für die
Genealogie bekannt geben, um somit anderen die Wege zu ihrem Ursprung
zu erleichtern.
Ich hoffe, dass mich einige von Euch jetzt besser verstehen oder diesem
zustimmen können und auch der "Sucht" nach dem Ursprung verfallen sind.
Stefan Zilt Osnabrück, den 13.01.2000
Die "Sucht" nach dem Ursprung